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Ökumenischer Kreuzweg der Jugend 2025

Unter dem Motto „Auf deinem Weg“ wollte der Jugendkreuzweg die unzähligen Wege, die wir täglich gehen, mit dem Kreuzweg Jesu in Verbindung bringen. An den einzelnen Stationen hatten sich die Jugendlichen zum Ziel gesetzt, den Kreuzweg, wie er in der Bibel steht, auf den Alltag zu übertragen.

In der Pfarrkirche St. Mauritius gestalteten 8 Firmlinge aus Köttmannsdorf, Juliushof und Sassanfahrt den Einstieg in Form eines Dialoges, in dem erklärt wurde, worum es im Jugendkreuzweg geht. Sie sensibilisierten die teilnehmenden Jugendlichen für die Frage: „Wie gehen wir mit den Kreuzwegen unseres Lebens um? Gehen wir sie alleine oder in Gemeinschaft mit anderen, in Gemeinschaft mit Jesus?“ Der Liedruf an jeder Station machte eine klare Aussage: „Mit dir gehn wir heute durch dick und dünn, mit dir sehn wir weiter und mehr. Mit dir sind wir mutiger als wir sind: mit dir“.

Im Prolog „schleichend“, der ebenfalls in St. Mauritius stattfand, verdeutlichten die o.g. Akteure anhand des Beispiels einer Matheschulaufgabe, wie niederdrückend der Schulalltag oft sein kann. Angst vor schlechten Noten, verspottet werden durch die Mitschülerinnen und Mitschüler und unter Druck gesetzt von den Eltern und Lehrkräften wurde die Verbindung geschaffen zu Jesu Worten im Garten Gethsemane:“ Ich bin so bedrückt, ich bin mit meiner Kraft am Ende. Bleibt hier und wacht mit mir! (Mt 26,38)“

Nach dieser Station machten sich die 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Weg zum Dorfplatz, an dem die 2. Station „stolpernd“ stattfand. Die Firmlinge und beteiligten Jugendlichen aus Röbersdorf stellten die Situation einer Schülerin, die in der Schule keinen Anschluss findet, gequält und gemobbt wird, dar. Sie schufen den Bezug zur Bibelstelle, in der die Soldaten Jesus einen Kranz aus Dornen flochten, ihn schlugen und verspotteten (Joh 19, 1-3). Abschließend zeigten sie Möglichkeiten auf, wie Mitschülerinnen und Mitschüler unterstützen können und verwiesen auf die „Nummer gegen Kummer“.

Weiter ging es nach St. Vitus in Hirschaid, zur 3. Station „ergreifend“, gestaltet von den Hirschaider Firmlingen. Den Abschluss machten die Konfirmanden der evangelischen Pfarrgemeinde St. Johannis, die die 4. Station „gebrochen“ und den Epilog „erhebend“ ausgearbeitet hatten.

Abschließend fand im Gemeindehaus der Pfarrei St. Johannis in der Regnitzau ein Abend der Begegnung statt, bei dem alle sich einig waren, dass sich der Weg zusammen mit Jesus lohnt, da er Kraft und Halt gibt, gerade in unseren herausfordernden Zeiten.

Wie alle Jahre war auch der Ökumenische Kreuzweg der Jugend 2025 ein Erlebnis, das viele emotional sehr berührt hat und noch lange nachwirken wird. Besondere Momente beim diesjährigen Jugendkreuzweg, der traditionell am Freitag vor dem Palmsonntag stattfindet, bereitete nicht zuletzt die musikalische Begleitung aus Hirschaid, Röbersdorf und unserer Sassanfahrter Kirchenband „SaKiBa“.

  • 18.05.2025

Jugendkreuzweg

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